Medizinische Anwendungen
Strahlendiagnostik: Feststellen von Krankheiten mit radioaktiver Strahlung
Arten der Strahlendiagnostik:
- Einfache Röntgenaufnahmen (Skelett, Bauch- / Brustorgane):
Eine geringe Strahlendosis wird durch den Körper gesendet und so können die Strahlen ein Schattenbild des geröntgten Körperteils entwerfen.
- Spezielle Röntgenuntersuchungen:
Das gleiche Verfahren wie bei einfachen Röntgenaufnahmen, nur sind dafür spezielle Vorbereitungen wie zum Beispiel eine Darmreinigung oder bestimmte Anweisungen der Nahrungsaufnahme nötig, damit zum Beispiel der Magen-Darm-Trakt geröntgt werden kann.
- Mammographie (lat. Brustbeschreibung):
Röntgenologisches Untersuchungsverfahren zur Darstellung der weiblichen Brust.
- Gefäßdarstellung:
Röntgen von Venen und Arterie. Davor müssen jedoch Kontrastmittel, Stoffe die für Röntgenstrahlen undurchlässig sind, in die Gefäße gespritzt werden.
- Ultraschall:
Schallwellen über 1 MHz können gebrochen und reflektiert werden. Wenn sie in ein anderes Medium übertreten, wird ein Teil der Schwingungen reflektiert. Es entstehen Echos, die auf einem Bildschirm sichtbar gemacht werden können, so wie bei der Geburtshilfe.
- Computertomographie (CT):
Ein sehr bildgebendes und schnelles Verfahren, bei dem die Strahlenbelastung jedoch höher ist als bei einfachen Röntgenuntersuchungen.
- Magnetresonanztomographie (Kernspintomographie):
Die magnetische Eigenschaft der Wasserstoffmoleküle (der Mensch besteht zu 80% aus Wasser) wird genutzt, um Bilder zu erstellen. Der Patient wird in eine relativ enge, lange Röhre gelegt, den Magnetresonsnztomograph (MRT). In der Röhre wird ein starkes Magnetfeld, das etwa 30000-fache des Erdmagnetfeldes, erzeugt und so entstehen Bilder des Körpers.
- Interventionelle Eingriffe:
Radiologische Eingriffe wie zum Beispiel Gewebeentnahmen unter Röntgenkontrolle, Gefäßerweiterung und Eingriffe am Magen-Darm-Trakt.